Lieben Sie Thriller? Spannende Geschichten, die einem die Nackenhaare zu Berge stehen lassen? Dann sind sie hier genau richtig!

Das bin ich ...

Ich bin 1975 als jüngstes von drei Kindern in der Nähe von Hannover geboren worden.

Mein Vater arbeitete als Sozialversicherungsfachangestellter bei einer Krankenkasse und meine Mutter als Bäckereifachverkäuferin.


Als Kind hatte ich schon eine blühende Fantasie und habe mir gerne eigene Welten ausgedacht. Aber ich hätte nie gedacht, dass ich mal ein Buch schreiben würde. Ich habe zwar gerne gelesen, aber dann hörte es auch schon auf.


Ich habe die Realschule besucht und habe sie - nachdem ich die 10. Klasse wiederholt hatte, weil es ja so schön war - mit einem erweiterten Abschluss verlassen. Mein Traum war es auf die Schauspielschule zu gehen, was meine Eltern natürlich verboten hatten. Der Junge lernt einen anständigen Beruf. Naja ...


So kam es, dass ich erst gar nicht wusste, was ich machen sollte. Zu einem "regulären" Beruf fehlte mir irgendwie die Motivation. Ich wollte mich selber entfalten. Meiner Kreativität freien Lauf lassen. Das war für mich ein inneres Bedürfnis, was mir auch Befriedigung verschaffte. Aber wie es halt kommen musste, habe ich dann 1993 eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel mit Schwerpunkt Lebensmittel gestartet. Und siehe da ... es machte mir sogar Spaß. Ich war zwar nicht der Eifrigste in der Berufsschule, aber - hey - was soll´s? Ich hatte 1996 eine abgeschlossene Ausbildung in der Tasche. Nur nach meiner "harten" Ausbildung wurde ich nicht übernommen. Was jetzt? Fing ja schonmal gut an. Zum Glück hatten sich die Stammkunden auf die Hinterbeine gestellt, so dass ich wiederkommen konnte. Dafür bin ich heute noch dankbar. Und so wurde mir eine Teilzeitstelle in der Käseabteilung angeboten. Natürlich habe ich den dankend angenommen und habe dann für drei Jahre Käse verkauft. Weil es aber mit zur Fleischereiabteilung gehörte, bin ich dann nach und nach in die Fleischerei gerutscht. Diesen Job habe ich 13 Jahre gemacht. 


Da war noch dieses Gefühl, was unterschwellig brannte. Dieses Gefühl nach Kreativität.


Und so kam eines zum anderen. Ich wurde immer unglücklicher und unzufriedener. 2010 geschah es dann aus heiterem Himmel. Burn-Out! Da lag ich nun. Unfähig mich zu bewegen oder meinen Alltag zu bewerkstelligen. Ein einfacher Einkauf war für mich wie ein Arbeitstag von acht Stunden. In der Zeit habe ich angefangen meine Gefühle aufzuschreiben. Und siehe da ... es hat mich befreit. Und da hat es sich wieder gemeldet. Das Gefühl. Diesmal präsenter und dominanter. Also habe ich mich an meinen Laptop gesetzt und meinen ersten Fantasy-Roman geschrieben. Ich wollte das Manuskript sogar einem Verlag anbieten. (Ja, so frech habe ich gedacht). Und dann passierte das schrecklichste, was einem angehenden Schriftsteller passieren kann. An diesem verhängnisvollen Abend wollte ich es mit meinem Laptop auf dem Sofa gemütlich machen, um mein Manuskript auf Vordermann zu bringen. Also nahm ich den Laptop vom Esstisch und ging rüber zur Couch. Da der Akku ziemlich unten war, habe ich das Ladegerät schonmal eingestöpselt. Da geschah es. Ich stolperte über das Kabel und der Laptop fiel krachend auf den Boden. Da lag er und ich stand da. Als ich ihn hochhob, klapperte das gesamte Innenleben. Oh nein ... also ab zur Reparatur. Da kam die Hiobsbotschaft. Nix mehr zu retten. Totalschaden. Da stand ich nun. Aus der Traum. Also wieder in den Handel. Wieder das Unglücklichsein. Wieder die Unbefriedigung.


Und wie wenn das noch nicht genug war. Stellen wurden gestrichen, ich wurde entlassen. So landete ich bei einem Discounter an der Kasse für 12 Stunden die Woche. Wie davon leben? Aber diesen Job habe ich drei Jahre gemacht. Dann kam mir eine Idee.


Mein Lebensgefährte ist gebürtiger Brandenburger und daher entschlossen wir uns, nach Berlin zu gehen. Große Stadt, Abenteuer, mehr Jobs. Es schien alles perfekt.


2015 kamen wir also nach Oranienburg. Die beste Entscheidung meines Lebens. Erstens ist Brandenburg für mich das wunderschönste Bundesland, das ich kenne und zweitens ist es nach Berlin auch nicht weit. Mein erster Job war auf dem S-Bahnhof Gesundbrunnen. War lustig. Aber da meldete sich wieder dieses Gefühl. Dieser Drang zu schreiben. So ein Profiverdränger wie ich schon immer war, habe ich auch dieses Gefühl verdrängt. Und der Teufelskreis begann von vorne. Job geschmissen, neuen Job angefangen. Handel, Call-Center. Ich war ein abwechslungsreiches Menschlein. Alle halbe Jahre einen Jobwechsel. Aber dieses Gefühl ließ sich partout nicht abschütteln. Und es formte sich eine Geschichte in meinem Kopf. Ok, Gefühl, du hast gewonnen. Ich ergebe mich.


Ich habe angefangen, diese Geschichte aufzuschreiben und - voilá - hier ist mein Debütroman "Im Visier des Wahnsinnigen". Rausgekommen ist ein Psychothriller, was anfangs eigentlich als Liebeskomödie gedacht war. Während des Schreibens driftete ich immer weiter in den Thrillerbereich ab. Also nochmal alles umschreiben. Das ist das schöne am Schreiben. Die Geschichte fängt irgendwann an, einen zu tragen. So ist es jedenfalls bei mir.


Nun ja ... dann stellte sich für mich die Frage: Verlag oder Alternative? Ich habe mich für das Selfpublishing entschieden. So kann ich meine ganze Kreativität uneingeschränkt ausleben. Und ich muss sagen - seitdem bin ich der glücklichste Mensch auf Erden. Das nächste Buch ist schon in Arbeit!


Jetzt wissen Sie mit wem Sie es zu tun haben und ich hoffe, dass ich mich nicht selber ins Aus geschossen habe*grins*



 Herzlichst 

Ihr André Hornmeyr